Motivation ist s.m.a.r.t.
16. Januar 2009 von Riedel
Nach wenigen Wochen des Trainings schmeißen viele ihre guten Vorsätze wieder über Bord und lassen das Training schleifen. Sie scheitern am inneren Schweinehund. Es ist zugegeben schwierig, über einen längeren Zeitraum die Motivation zu behalten. Hilfe bietet die s.m.a.r.t.-Methode.
Smart: Die optimale Zielsetzung
Gestalten sie Ihre Ziele s.m.a.r.t.! S.m.a.r.t. bedeutet: spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert. Mit dieser Formel vermeiden Sie ungeliebte Überraschungen. Sie laufen weniger Gefahr enttäuscht und frühzeitig das Handtuch zu werfen und das Training wieder zu beenden.
Klare Zielsetzung
Ein spezifiziertes Ziel grenzt Ihr Vorhaben ein und hält Sie davon ab zu viele Baustellen auf einmal zu eröffnen. Sie arbeiten an nur einem Projekt statt an mehreren gleichzeitig und beschleunigen damit Ihren ersten Erfolg. Ein klares und zeitig erreichbares Ziel gibt Ihnen Zuversicht und den nötigen Ruck Ihr Vorhaben zu starten.
Erfolg ist messbar
Messbare Parameter der Erfolgskontrolle sind das Fundament Ihrer Motivation. Machen Sie Ihren Erfolg sichtbar. Stoppen Sie ihre Zeit, wiegen Sie sich regelmäßig nüchtern und zur selben Tageszeit oder dokumentieren Sie Ihre Fortschritte mit dem Maßband. Gehen Sie sicher, dass ihre Messmethode mit Ihrem Ziel optimal zueinander passt. Wenn sie Fett abbauen möchten, sollten Sie nicht nur Ihre Kilos zählen oder ihren Bauchumfang messen. Beobachten Sie auch über einen längeren Zeitraum das Verhältnis zwischen Fett und Muskulatur, beispielsweise mit Hilfe einer Fettwage oder anhand ihres Kraftzuwachses.
Ziele müssen geprüft werden
Prüfen Sie bis hierher Ihre Zielplanung: Ist die Praxis vereinbar mit Ihren Vorlieben? Versprechen Ihre Ziele und Messmethoden Erfolg und motivierende Feedbacks? Wenn ja, dann ist Ihr Plan akzeptabel und Sie befinden sich auf dem richtigen Weg.
Ziele dürfen nicht zu hoch gesteckt sein
Bleiben Sie realistisch: Informieren Sie sich darüber welches Ziel für Sie machbar ist. Beispielsweise 12 km Laufen innerhalb einer Stunde bedeuten für einen 80 Kilo schweren Läufer einen Verbrauch von ca. 950 Kilokalorien (kcal). Wie viele Kilometer schaffen Sie pro Einheit? Wie viele Einheiten pro Woche können Sie zeitlich einrichten? Wie lange würde es unterm Strich dauern das geplante Ziel zu erreichen? Beachten Sie dabei auch Ihre Energiebilanz. Das heißt: Wie viele kcal nehmen Sie täglich auf, verglichen mit dem was Sie täglich verbrennen? Scheuen Sie sich auch nicht davor vorschnell gesteckte Ziele zu modifizieren.
Planung ist alles
Zuletzt terminieren Sie Ihren Trainingsplan und passen ihn nach Möglichkeit Ihrem gewohnten Alltag an. Die Erfahrung zeigt, dass, umgekehrt, die Anpassung des Alltags an den frisch gebastelten Trainingsplan, eher unrealistisch ist. Schaffen Sie kleinere Zwischenziele um sich von Ihrer Strategie zu überzeugen und sie dann eventuell auszubauen.
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