Selbstbewusster durch Sport
22. Oktober 2009 von Riedel
Sport ist nur gut für den Körper, sondern auch für die Psyche. Wer regelmäßig Sport treibt, wird selbstbewusster und zufriedener mit seinem Körper. Das kann auch im Beruf von Vorteil sein.
Gut auszusehen ist für viele ein Grund, Sport zu treiben. Ist der Bauch zu weich, die Oberschenkel zu schlaff oder der Bizeps zu klein, hofft man, mit etwas Bewegung, seinen Körper formen zu können.
Ob man bei diesem Versuch erfolgreich ist oder nicht, spielt für die Psyche eher eine untergeordnete Rolle. Denn egal, ob man eine körperliche Veränderung sehen kann oder nicht, man nimmt seinen Körper schöner wahr und stärkt so sein Selbstbewusstsein, wenn man körperlich aktiv ist.
Hauptsache Bewegung
Das ist das Ergebnis einer Studie von Professorin Heather Hausenblas von der Universität von Florida in Gainsville/USA. So sind Menschen, die sich regelmäßig bewegen, zufriedener mit ihrer Figur als Sportmuffel. Ob sie beim Sport wirklich abnehmen, ist dabei sekundär. Dabei spielte es keine Rolle, wie viele Trainingseinheiten die Versuchspersonen trieben. Die Probanden, die fünf Einheiten á 30 Minuten absolvierten waren ebenso zufrieden mit dem eigenen Aussehen wie die Versuchspersonen, die nur einmal pro Woche trainierten. Bei Frauen war der Effekt dabei größer as bei Männern.
Wer mit dem eigenen Aussehen zufriedener ist, tritt auch anderen Menschen selbstbewusster entgegen. Das kann gerade im Job einen großen Vorteil bedeuten. Im Übrigen spielte es für die Studie keine Rolle, welchem Sport die Probanden nachgingen. Insofern lohnt es sich gleich doppelt, zumindest einmal in der Woche die Sportschuhe aus dem Schrank zu holen.






