Entspannungsquickies – kleine Entspannungsübungen fürs Büro
12. August 2010 von Riedel
Stress und Hektik gehören in vielen Büros zum Arbeitsalltag. Bei dauerndem Zeitdruck fällt es schwer, sich zu entspannen. Darunter leidet auch die Psyche. Mit diesen kleinen Entspannungsquickies kann man in wenigen Minuten gegen Stress vorgehen.
Wenn wir arbeiten, arbeitet bei den Meisten wohl auch das Hirn den ganzen Tag auf Hochtouren. Auf Dauer kann das die Psyche stark belasten. Da ist es wichtig, sich zwischendurch auch einmal eine mentale Auszeit zu gönnen. Wenn man im Büro wenig Zeit hat, ist die geistige Entspannung relativ schwierig.
Es gibt aber einige kleine Atem-, Meditations- und Entspannungsübungen, die man auch im Job während der Arbeitszeit machen kann, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Und es ist wichtig, sich diese Zeit zwischendurch zu nehmen. Kurze Meditationen entspannen nämlich nicht nur den Geist, sondern verbessern die Hirnleistung. Wie verschiedene Studien nachgewiesen haben, haben Menschen, die regelmäßig meditieren, mehr Nervenverknüpfungen im Gehirn. Zudem arbeiten sie konzentrierter und sind stressresistenter.
Diese Übungen sind einfach, ohne Vorkenntnisse durchzuführen können einfach in den Alltag integriert werden:
Toter Mann: Die entspannende Yoga-Grundübung
Böse Zungen würden sagen, dass der „Tote Mann“ keine wirkliche Übung ist. Schließlich liegt man dabei nur flach auf dem Rücken. Doch alleine die entspannte Haltung hilft bei der mentalen Regeneration. Legen Sie sich also flach auf den Rücken (nicht auf eine Matte oder eine weiche Fläche). Strecken Sie die Beine aus und legen Sie die Arme an den Körper. Verharren Sie in dieser Position 5-10 Minuten und atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Es kann natürlich passieren, dass man beim „toten Mann“ schläfrig wird. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran. Dann beruhigt sich die Atmung und der Stress wird reduziert.
Atemzählen: Schnelle Entspannung im Alltag
Im Büro kann man sich natürlich nicht unbedingt 10 Minuten flach auf den Rücken legen. Da ist das Atemzählen besser als Entspannungsübung geeignet. Setzen Sie sich aufrecht hin, schließen Sie die Augen und atmen Sie ruhig ein und aus. Zählen Sie bei jedem Einatmen langsam auf 10 und beim Ausatmen wieder von 10 auf 1 zurück.
Konzentrationsübung: Gegenstände fixieren
Um sich wieder konzentrieren zu können, können Sie den Konzentrations-Quickie anwenden. Legen Sie einen kleinen Gegenstand vor sich auf den Schreibtisch und fokussieren Sie sich eine Minute lang auf diesen Gegenstand.
Progressive Muskelrelaxation „light“
Bei der Progressiven Muskelrelaxation spannt und entspannt man hintereinander die verschiedenen Muskelpartien. Wenn man alle Muskelgruppen hintereinander durcharbeitet, dauert das recht lange und ist als Entspannungsquickie ungeeignet. Daher kann man die Progressive Muskelrelaxation „light“ in den Arbeitsalltag einbauen und mehrere Muskelgruppen gleichzeitig „bearbeiten“. Stellen Sie sich beispielsweise aufrecht hin, spannen Sie gleichzeitig die Fäuste, die Gesichtsmuskeln und die Gesäßmuskeln an. Zählen Sie auf 10 atmen Sie dann langsam wieder aus. Dabei entspannen Sie sich wieder. Wiederholen Sie diese Übung dann zwei- bis dreimal.
Foto: goenz auf aboutpixel.de







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