Fünf Tipps für gesunde Augen
9. März 2010 von Riedel
Wer mit einem Computer arbeitet, kennt häufig das Gefühl, dass die Augen trocken sind. Es fühlt sich an, als hätte man ein Sandkorn im Auge. Die Netzhaut brennt und juckt, wenn man sich lange auf einen Punkt konzentrieren muss. Damit Ihre Augen nicht austrocknen, finden Sie hier fünf kleine Tipps.
Im Schnitt blinzelt jeder Mensch 10 bis 15-mal pro Minute. Anders ist es, wenn man sich auf einen Punkt konzentrieren muss. Wer sich während der Arbeit auf das Geschehen auf dem Monitor konzentrieren muss, vergisst leicht zu blinzeln. Im Extremfall schließt sich das Auge nur noch 2 oder 3-mal pro Minute.
Warum Blinzeln wichtig ist
Wenn sich das Augenlid kaum noch schließt ist es kein Wunder, wenn die Netzhaut austrocknet. Schließlich wird sie nur mit geschlossenen Augen mit Flüssigkeit versorgt. Bei jedem Lidschlag wird Flüssigkeit gleichmäßig auf der Netzhaut verteilt. Dabei wird nicht nur die Netzhaut angefeuchtet, sondern auch von Schmutz und Fremdkörpern befreit. Zudem werden Krankheitserreger abgewehrt und auch für scharfes Sehen ist Blinzeln wichtig. Denn bei jedem Lidschluss wird die Hornhautoberfläche geglättet.
Büroaugen-Syndrom
Blinzelt man zu selten, trocknet das Auge langsam aus. Aber auch durch bestimmte Krankheiten wie Rheuma, durch Medikamente oder eine schlechte, trockene Luft können das Auge austrocknen. Zigarettenrauch, Autoabgase, eine Klimaanlage oder trockene Heizungsluft reizen ebenfalls der Netzhaut und lässt den Tränenfilm zu schnell verdunsten. Für Büroangestellte ist das lange Starren auf den Monitor der häufigste Augenkiller. Nicht umsonst wird das Phänomen im englischsprachigen Raum als „Office eye syndrom“, oder auf deutsch „Büroaugen-Syndrom“ bezeichnet.
Ist das Auge trocken, beginnt es zu jucken. Man hat häufig das Gefühl, als wäre ein Fremdkörper im Auge. Zudem ist es häufig gerötet. Mit einfachen Tipps können Sie das verhindern und die Augen feucht halten:
1. Blinzeln
Wer am Monitor arbeitet, darf das Blinzeln nicht vergessen. Blinzeln Sie bewusst. Wenn Sie merken, dass Sie die Augen zu selten schließen, halten Sie die Augen immer wieder bewusst geschlossen. Hängen Sie einen Zettel an Ihren Monitor, der Sie ans Blinzeln erinnert.
2. Frische Luft
Da trockene Heizungsluft oder die Klimaanlage die Augen austrocknen, hilft frische Luft. Egal ob im Sommer oder Winter, bei Regen oder Sonnenschein – zwei- bis dreimal am Tag sollte man auf jeden Fall rund 3 Minuten frische Luft ins Zimmer lassen.
3. Zigarettenrauch vermeiden
Rauchen schadet den Augen, da der Zigarettenqualm die Netzhaut schnell austrocknet. Daher sollte man zum Rauchen – wenn es denn sein muss – immer vor die Tür gehen und auf Parties oder abends in der Kneipe regelmäßig frische Luft schnappen.
4. Zugluft vermeiden
Zugluft trocknet das Auge aus. Daher sollte man sich nie länger der Zugluft aussetzen. In der Bahn oder im Flugzeug kann man der Klimaanlage kaum entkommen. Doch Zuhause, im Büro oder im eigenen Auto sollten die Augen nie direkt dem Zug ausgesetzt sein.
5. Medikamente
Wenn die Augen zu trocken sind, helfen künstliche Tränen aus der Apotheke. Die gibt es in Form von Tropfen oder Gelee, die einen feinen Flüssigkeitsfilm auf den Augen bilden. Doch bevor man diese Medikamente kauft, sollte man vorher mit seinem Augenarzt darüber sprechen.
Foto: zwillingsbruder-p auf pixelio.de







Und der Tipp, den man immer wieder bekommt ist: Trinken, Trinken, Trinken. Zwei bis drei Liter am Tag helfen auch gegen trockene Augen.
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