Großer Irrtum: Alte Menschen haben eher Rückenschmerzen
1. April 2010 von Riedel
Unser Rücken muss im Lauf der Jahre so einiges aushalten. Da ist es kein Wunder, wenn sich Wirbel und Bandscheiben langsam abnutzen und man im Alter Rückenschmerzen bekommen. Aber es ist ein Irrtum, dass Rückenschmerzen aber eher bei älteren Menschen auftreten.
Rund 80 Prozent der Menschen klagen regelmäßig über Rückenschmerzen. Darunter sind natürlich auch viele Senioren und Rentner. Dass diese jedoch den größten Teil der Rückenpatienten stellen, ist ein großer Irrtum.
Junge haben eher Rückenschmerzen
Laut einer Befragung der Betriebskrankenkassen sind rund 60 Prozent der Rückenpatienten in Deutschland jünger als 30 Jahre. Es sind also nicht die Alten, sondern vielmehr die Jungen, die mit
Rückenbeschwerden leben müssen.
Arbeit ist schuld
Für den hohen Anteil sorgt vor allem die moderne Berufswelt. Im Gegensatz zu früher sitzen immer mehr Menschen bei der Arbeit und bewegen sich zu wenig. Das führt zu Verspannungen, Fehlhaltungen, muskulären Dysbalancen und einer geschwächten Rückenmuskulatur. Zudem ist die Belastung für den Rücken im Sitzen höher als im Stehen, beim Gehen oder sogar bei leichter körperlicher Arbeit.
Da unser Freizeitverhalten auch weitgehend im Sitzen stattfindet, wir sitzen auf der Couch, vor dem Fernseher oder am Computer, hat der Rücken auch in dieser Zeit keine Möglichkeit, sich zu erholen. Da ist es kein Wunder, dass insbesondere junge Menschen über Rückenschmerzen klagen.
Das hilft gegen Rückenschmerzen
Um rechtzeitig etwas gegen die Rückenprobleme zu unternehmen, sollte man regelmäßig Sport treiben, die Rumpfmuskulatur kräftigen und kleinere Bewegungen für den Rücken in den Alltag mit einbauen. Nur wenn der Rücken kräftig und entspannt ist, kann man ohne Probleme durchs Leben gehen.
Foto: hardy5 auf pixelio.de






