Jede Dritte hat den Blues
15. Oktober 2009 von Riedel
Im Herbst und Winter schlägt das triste und dunkle Wetter so manchem aufs Gemüt. Laut einer Forsa-Umfrage leidet jede Dritte Frau und jeder vierte Mann unter dem so genannten Winterblues. Warum wir uns in der dunklen Jahreszeit oft traurig fühlen, ist einfach zu erklären.
Der Blues ist mehr als Musik
Der Begriff „Blues“ oder „Winterblues“ hat nicht unbedingt etwas mit der Musikrichtung zu tun. Er ist eine Anlehnung an das englische Sprichwort „I feel blue“, was soviel bedeutet wie „ich bin traurig“. Und genau so fühlt sich jemand, der im Winter vom Blues übermannt wird. Man ist müde, antriebslos und unkonzentriert. Auch Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit. Teilweise ist der Winterblues so stark, dass es sogar in Depressionen enden kann.
Wer hat den Blues
Mit dem Blues ist man nicht alleine. Eine Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde, ergab, dass mehr als ein Drittel (36 Prozent) und ein Viertel der Männer vom Winterblues übermannt werden. Insgesamt wurden 1.026 Bundesbürger über 18 Jahre befragt.
Wie entsteht der Winterblues
Der Grund, warum so viele Menschen im Herbst ins seelische Tief fallen, ist häufig das fehlende Licht. Wenn die Tage dunkler werden, schüttet der Körper auch weniger vom „Glückshormon“ Serotonin aus. Dieses Hormon produziert der Organismus überwiegend bei Sonnenschein. Wer also den Winterblues hat, sollte die spärlichen Sonnenstrahlen so gut es geht nutzen oder zumindest eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen. Das hellt die Stimmung wieder auf.
Foto: Nanjo auf pixelio.de





