Milben in der Bettwäsche
31. Juli 2009 von Riedel
Millionen Hausstaubmilben leben in unseren Matratzen und der Bettwäsche. Die kleinen Spinnentiere können zwar keine Krankheiten übertragen, doch bei empfindlichen Menschen können sie unangenehme Allergien auslösen.
Allergie durch Milben
Mit einem Mikroskop schaut man sich seine Matratze und die Bettwäsche besser nicht an. Denn sonst könnte man schlaflose Nächte bekommen. In jeder Schlafstätte tummeln sich nämlich Millionen von Hausstaubmilben, die sich von menschlichen Hautzellen ernähren. Wirklich gefährlich sind die kleinen Spinnentiere nicht, doch die Fäkalien der Parasiten können eine Hausstauballergie auslösen.
Das Bett als Lebensraum
Die Milben ernähren sich durch kleine Drüsen an der Außenseite ihres Körpers. Dadurch nehmen sie Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf. Milben lieben feuchtwarmes Klima. Darum sind unsere Betten auch der ideale Lebensraum für sie.
Für Allergiker gilt, die kleinen Parasiten loszuwerden. Dafür gibt es drei einfache Wege:
1. Betten nicht machen
Wenn man direkt nach dem Aufstehen das Bett macht, bleibt es darin feuchtwarm. Also genau die Bedingungen, die Milben mögen. Um zu überleben brauchen Milben mindestens 21 Grad. Wer statt das Bett direkt wieder zuzudecken, die Bettdecke offen lässt und die Matratze nicht zudeckt, kann die Temperatur heruntersetzen und die Milbenzahl reduzieren.
2. Milbenfeste Bettwäsche
Allergiker können Milbenfeste Bettwäsche verwenden. Diese Bettwäsche aus synthetischen oder auch Naturstoffen hält Milben fern.
3. Luft und Wasser
Matratze und Bettwäsche sollte man regelmäßig gründlich lüften und reinigen. Die Bettwäsche sollte man immer bei 60 Grad waschen. Das tötet die Spinnentiere ab. Die Matratze sollte regelmäßig gewendet und gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.
Wenn das alles nicht hilft, kann man immer noch mit einer Desensibilisierung der Allergie entgegenwirken. Aber meistens helfen diese 3 Schritte schon, die größte Belastung zu beseitigen.
Foto: aboutpixel.de - n-loader






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