Was tun bei Schlafstörungen?
13. Januar 2009 von Heibel
Viele Menschen gehen nach getaner Arbeit abends müde ins Bett, finden dort aber keine Ruhe. Einschlafstörungen und wiederholtes Aufwachen sind keine Seltenheit. Anstatt den Akku wieder aufzuladen, wird die Ruhezeit so zur Qual. Was also tun, wenn Sie nicht einschlafen können?
Tipps für einen gesunden Schlaf
Zunächst einmal sollten Sie Ihre Schlafprobleme nicht überbewerten. Solange Sie nur gelegentlich schlecht schlafen, aber tagsüber fit sind, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Sollte das Ganze aber nicht mehr nur eine Episode sein, versuchen Sie es doch mal mit folgenden Maßnahmen:
a) Versuchen Sie, regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Wenn Sie dies beherzigen, passt sich Ihr Biorhythmus irgendwann Ihren Schlafgewohnhgeiten an. Gehen Sie aber nur dann ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Langes Herumwälzen lässt Sie nur unzufrieden werden, und erhöht den Druck schnell einschlafen zu „müssen“ zusätzlich.
b) Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer. Das Bett ist (bis auf wenige Ausnahmen) nur zum Schlafen da.
c) Ein Mittagsschläfchen (neudeutsch: power nap) ist prinzipiell eine gute Sache. Wer jedoch abends schlecht einschläft, sollte auf den Schlaf am Tag verzichten.
d) Verzichten Sie nach 16 Uhr auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola, damit deren Wirkung am Abend wieder verflogen ist. Trinken Sie gegebenenfalls vor dem Schlafengehen eine warme Milch oder einen Baldriantee.
e) Verzichten Sie abends auf schweres Essen. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen sollten mindestens vier Stunden liegen.
f) Kein Sport kurz vor dem Schlafengehen! Gerade nach intensiver Belastung ist der Körper noch über Stunden „hochgefahren“. Sport ist zwar gesund und in jeder Hinsicht positiv für den Körper, sollte aber idealerweise in die frühen Abendstunden verlegt werden.
g) Nehmen Sie hin und wieder einfach mal ein Entspannungsbad.
h) Wer sich mit quälenden Gedanken trägt, sollte diese seinem Umfeld unbedingt mitteilen. Im Zweifel kann auch das Führen eines Tagebuchs vor dem Zubettgehen hilfreich sein. Wichtig ist, dass Sie vor dem Lichtausschalten eine Entscheidung getroffen haben, um im Bett nicht mehr weiter zu grübeln.
i) Verbannen Sie Wecker und Handy von Ihrem Nachttisch! So vermeiden Sie, ständig auf die Uhr zu schauen, wenn Sie nachts aufwachen. Der Weg zum Wecker am nächsten Morgen ist dann zwar etwas weiter, aber nehmen Sie es positiv: Auf diese Weise quälen Sie sich nämlich auch schneller aus dem Bett.
Foto: klicker auf pixelio.de





