Beeren sind gut fürs Gehirn
24. April 2009 von Riedel
Mit der Ernährung kann man das Gehirn beeinflussen. Eine neue Studie hat ergeben, dass Inhaltsstoffe in roten und blauen Früchten die Hirnleistung verbessern können.
Beeren verhindern Krebs
Die Farbstoffe in blauen oder roten Beeren heißen Anthocyane. Sie sollen mehrere Effekte haben, die die Gesundheit verbessern. Beispielsweise wirken sie antioxidativ, können also Krebserkrankungen verhindern. In Laborversuchen haben Wissenschaftler aus Regensburg nun herausgefunden, dass die Anthocyane im Gehirn an zwei Enzymen angreifen und so den Stoffwechsel im Gehirn positiv beeinflussen.
Insgesamt untersuchten die Forscher vom Lehrstuhl für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 25 Inhaltsstoffe der Beeren. So fanden heraus, dass mehrere Farbstoffe die Enzyme im Gehirn beeinflussen.
Beeren gegen Depressionen
Bereits jetzt setzen Mediziner ähnliche Stoffe ein, um Erkrankungen des Gehirns wie Morbus Parkinson oder Depressionen zu behandeln. Bei diesen Krankheiten gibt es ein Ungleichgewicht bestimmter Enzyme im Gehirn, die auch von den Botenstoffen verursacht werden, an die die Beeren-Farbstoffe angreifen. So kann durch der Farbstoff der Enzymspiegel positiv beeinflusst werden.
Noch ist nicht bewiesen, ob die Anthocyan-reichen Früchte wie Heidel- oder Holunderbeeren die Behandlung der Gehirnkrankheiten unterstützen. Ebenfalls wissen die Wissenschaftler noch nicht, wie viel Farbstoff und die entsprechende Menge Beeren gebraucht wird. Aber zumindest bekommt der Begriff „Schlaub(a)er“ eine neue Bedeutung.
Foto: pipstrello auf pixelio.de







Beeren schützen auch vor Parkinson. Siehe
http://s267274200.online.de/archives/294.
gruss
Jörg