Faschingskrapfen – Kalorienbombe zu Karneval
11. Februar 2010 von Riedel
Heute beginnen in den Karnevals-Hochburgen wieder die närrischen Tage. In vielen Büros und in der Kantine gibt es daher häufig Faschingskrapfen, auch Berliner genannt. Aber woraus besteht das Gebäck, was enthalten die Krapfen und sind sie wirklich so ungesund?
Sie sind golden, meist mit Puderzucker oder Zuckerguss überzogen und enthalten Marmelade oder Vanillecreme. Faschingskrapfen oder Berliner gibt es in unterschiedlichen Variationen. Aber zwei Dinge haben sie alle gemeinsam. Sie schmecken süß und sind wahre Kalorienbomben, egal welche Glasur und welche Füllung sie haben.
Die Inhaltsstoffe
Dass Faschingskrapfen nicht wirklich gesund sind, liegt an den Zutaten und besonders in der Zubereitung. Sie bestehen zunächst aus einem leichten Hefeteig mit Eigelb, Zucker und Milch. Dazu kommen die Füllung mit Marmelade oder Vanillecreme und die Glasur aus Puderzucker, Schokolade oder Zuckerguss.
Die Zubereitung
Im Gegensatz zu den meisten Backwerken werden Faschingskrapfen nicht im Backofen, sondern in der Friteuse zubereitet. Das macht sie im Endeffekt so kalorienreich. Der Fettgehalt wird durch das Frittieren noch einmal verdoppelt. Jeder Faschingskrapfen enthält so rund 11 Gramm Fett und ca. 300 Kilokalorien.
Die Entstehung der Faschingskrapfen
Die Krapfen, die je nach Landstich auch Pfannkuchen, Berliner oder Fastnetsküchle (gleiche Zubereitung aber meist ohne Füllung) genannt werden, wurden früher von den Bauersfrauen nach den kalten Wintertagen gebacken. Damit sollten die Menschen nach der kalten Jahreszeit wieder zu Kräften kommen. Zudem war es die letzte Chance, sich vor der Fastenzeit noch einmal mit süßem Naschwerk den Bauch vollzuschlagen.
Wirklich gesund sind Faschingskrapfen also nicht. Aber es spricht auch nichts dagegen, sich zumindest ab und zu einen zu gönnen.
Foto: siepmannH auf pixelio.de





