Kopfschmerzen durch Kaffee-Entzug
19. Mai 2009 von Riedel
In vielen Büros fließt literweise Kaffee. Das ist nachvollziehbar. Denn passionierte Kaffeetrinker klagen unter anderem über Kopfschmerzen, wenn sie zu wenig von ihrem schwarzen Gold bekommen. Bei zu wenig Kaffee drohen regelrechte Entzugserscheinungen.
Brauchen Sie morgens eine Tasse Kaffee, um richtig aufzuwachen oder sich auf Ihre Arbeit konzentrieren zu können? Fühlen Sie sich schlaff, nervös oder bekommen Sie sogar Kopfschmerzen ohne das gewohnte Koffein? Forscher haben endlich herausgefunden, warum Gewohnheits-Kaffeetrinker ohne ihre morgendliche Tasse unter Entzugserscheinungen leiden.
Kopfschmerzen und Müdigkeit
Passionierte Kaffee-Trinker berichten von regelrechten Entzugserscheinungen, wenn Sie auf ihre Tasse Kaffee oder Cappuccino verzichten müssen. Zu den Beschwerden zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme.
Diesem Phänomen gingen Forscher der Medicine der University of Vermont in Burlington (USA) und der Johns Hopkins School of Medicine auf die Spur. Sie haben die körperlichen Mechanismen untersucht, die hinter dem Kaffee-Entzug stecken.
Nachweisbare Entzugserscheinungen
Für ihre Versuchreihe teilten die Wissenschaftler ihre Versuchspersonen, die alle Gewohnheits-Kaffeetrinker waren, in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe bekam Kapseln mit konzentriertem Koffein, die anderen ein Placebo. Anschließend wurden bei den Probanden die Hirnströme und der Blutfluss im Gehirn gemessen. Zudem wurden die Versuchspersonen nach ihrem Befinden befragt.
Als Ergebnis stellten die Forscher regelrechte Entzugserscheinungen bei ihren Versuchskaninchen fest. Wurde die Koffein-Zufuhr gestoppt, veränderten sich die Hirnströme deutlich. Zudem nahm der Blutfluss im Gehirn zu. Beide Tatsachen können Kopfschmerzen verursachen, die Aufmerksamkeit verschlechtern und Müdigkeit verursachen. Die Wissenschaftler fanden also nachweisbare Veränderungen, die durch Kaffee-Entzug verursacht werden.
Mehr schlechte Nachrichten
Die Wissenschaftler haben zudem noch schlechte Nachrichten für alle Kaffee-Liebhaber. Entgegen bisheriger Studien haben die US-Forscher keine positiven Veränderungen durch Kaffee finden können.
Aber wenn Ihr Büro-Nachbar gerne Kaffee trinkt, sollten Sie ihm die Tasse lassen. Die Konsequenzen könnten ansonsten das Arbeitsklima nachhaltig belasten.







vor einer Woche habe ich meine letzte Tasse Kaffee getrunken - nach fast 20 Jahre ziemlich intensiven Kaffee-Konsum. es es erscheint mir selbst wie ein “Wunder” - der Gedanke, damit aufzuhören lag mir bis dato unerreichbar fern. dass mir das Kaffee-Trinken nicht gut bekommt, habe ich allerdings zunehmend selbst gespürt. Zufällig fiel mir in einer Buchhandlung das Buch “Süchtig nach Süßem?” in die Hand. Der Ausstieg aus dem übermäßigen Zuckerkonsum beginnt in der ersten Woche damit, sich konsequent vom Kaffee zu verabschieden. Nach drei Tagen Kopfschmerzen, macht sich nun leicht euphorische Stimmung breit, weil es mir schon so unglaublich besser als vorher geht. Leider habe ich bislang noch niemand gefunden mit dem ich meine Freude teilen kann - stoße eher auf Verwunderung in meinem Bekanntenkreis. Daher dieser Kommentar, vielleicht gibt es ja Menschen mit ähnlichen Erfahrungen! Jedenfalls bin ich zur Erkenntnis gekommen “Kaffee hilft nur gegen Kaffee-Entzug” und nachdem mir das gelungen ist (hoffentlich dauerhaft), wird auch vieles andere machbar.