Mehr Krebs durch Cola
19. Februar 2010 von Riedel
Wer regelmäßig Cola oder Limonade trinkt, nimmt nicht nur sehr viel Zucker zu sich, sondern erhöht auch das Krebsrisiko. Laut einer US-Studie erhöht sich durch Softdrinks die Wahrscheinlichkeit, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, um fast 90 Prozent.
Wenn bei Ihnen auf dem Schreibtisch oder im Kühlschrank immer eine Flasche Cola oder Limonade steht, sollten Sie vorsichtig sein. Denn die zuckerreichen Softdrinks sorgen nicht nur für einige Extrapfunde auf der Waage, sie erhöhen auch das Krebsrisiko. Und das nicht zu knapp. Laut einer Studie der School of Public Health an der University of Minnesota reichen dafür bereits zwei Softdrinks pro Woche.
14 Jahre Studie
Rund 60.000 Männer und Frauen nahmen in einem Zeitraum von 14 Jahren an der Studie teil. Dabei stellten die US-Wissenschaftler fest, dass die Probanden, die zweimal oder häufiger pro zu Cola oder Limonaden griffen ein um 87 Prozent erhöhtes Risiko hatten, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken.
Studienleiter Prof. Mark Pereira führt das auf den hohen Zuckergehalt zurück. Prof. Pereira zufolge lässt die hohe Zuckerkonzentration das Insulin-Level im Körper ansteigen. Dies könnte zum Wachstum der Krebszellen beitragen. Dagegen seien Fruchtsäfte ungefährlich. Wer also lieber Wasser oder ungesüßte Tees trinkt, nimmt nicht nur weniger Kalorien zu sich, er vermindert auch das Krebsrisiko.
Foto: motograf auf pixelio.de






