Trinken in der Hitze
4. September 2009 von Riedel
Bei heißen Temperaturen muss man auch mehr trinken, weil man zusätzlich Wasser und Mineralstoffe ausschwitzt. Es ist aber nicht nur entscheidend, dass man mehr trinkt, sondern auch, was man trinkt.
Egal ob man Sport treibt oder draußen die Temperaturen weit über 30 Grad liegen, der Körper muss schwitzen, um die innere Temperatur zu regulieren. Dabei verliert der Körper Flüssigkeit und Mineralien. Daher ist der Flüssigkeitsbedarf im Sommer auch deutlich erhöht. Man muss mehr trinken. Allerdings ist nicht jedes Getränk geeignet, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.
Durst ist ein Alarmsignal
Bei Flüssigkeitsmangel können einige Probleme entstehen. Der Herz-Kreislauf wird bei hohen Temperaturen besonders belastet. Daher ist es wichtig, schon frühzeitig ausreichend zu trinken. Durst sollte gerade im Sommer erst gar nicht aufkommen. Denn das Verlangen nach Flüssigkeit ist bereits ein Anzeichen dafür, dass man zu wenig getrunken hat.
3 Liter Minimum
An heißen Sommertagen kann es sein, dass man mehrere Liter Flüssigkeit ausschwitzt. Diesen Verlust kann man zunächst mit Mineralwasser oder ganz normalem Leitungswasser ausgleichen. Steigt das Thermometer über 30 Grad, sollte man mindestens 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Um den Verlust an Mineralien auszugleichen, sollte man wissen, was man trinkt.
Das beste gegen den Durst
Mit dem Schweiß verliert man auch Salz, Magnesium und andere Elektrolyte. Damit der Organismus fehlerfrei funktioniert, muss man den Verlust ausgleichen. Das geht am besten mit Mineralwasser oder Fruchtsaftschorle. Bei der Schorle sollte der Wassergehalt aber deutlich höher sein als der Saftgehalt.
Bier oder kein Bier
Ganz schlecht ist Alkohol, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Denn Alkohol regt bestimmte Enzyme an, die die Nierentätigkeit aktivieren. Das Ergebnis: man verliert mehr Flüssigkeit, als man durch Bier oder Radler zu sich nimmt. Besser ist alkoholfreies Weizen, da das keinen Alkohol aber dafür wertvolle Elektrolyte enthält. Auch Fleisch- oder Gemüsebrühe (als Suppe zum Mittagessen) können dem Körper wieder Flüssigkeit und Mineralien zuführen.
Nichts Eisgekühltes
Auch wenn kalte Getränke erfrischend sind, sollte man an heißen Sommertagen besser nicht zuviel Eisgekühltes trinken. Denn der Körper fährt seine eigene Wärmeproduktion herauf, um die kalten Getränke für den Organismus aufzuwärmen.
Foto: knipseline auf pixelio.de






Toller Artikel! Ich bin völlig einverstanden, dass wenn man Bier trinkt wird der Durst größer. Wenn es zu heiß ist bevorzuge ich nur Wasser zu trinken. LG