Warum sind Äpfel so gesund
31. August 2010 von Riedel
Ausreichend Obst und Gemüse gehören zu einer gesunden Ernährung. Da Obst viel Fruchtzucker enthält, sollte man nicht zu viel davon essen. Zu den Früchten, auf die man nicht verzichten sollte, zählen Äpfel. Denn die haben viel mehr zu bieten als nur Vitamine.
Äpfel sind gesund. Das liegt aber nicht nur an den vielen Vitaminen. Äpfel helfen dem Darm, schützen vor Krebs und haben noch viele weitere positive Eigenschaften. Daran erinnern Wissenschaftler in der Zeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“.
Schutz vor Entzündungen
Beispielsweise reparieren Pflanzenstoffe in Äpfeln geschädigte Darmzellschichten. Dank der Pflanzenstoffe schmiegen sich die Zellen wieder dichter aneinander und verschließen Zellzwischenräume. Dadurch können weniger schädliche Stoffe durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Zudem hemmen die Apfelinhaltsstoffe Entzündungen und verringern oxidativen Stress.
In Äpfeln sind so genannte Polyphenole enthalten. Diese fangen in menschlichen Zellen Radikale ab, die ansonsten weitere Zellen beschädigen könnten. Dadurch wird das Risiko für bestimmte Krebsarten gesenkt. Zudem werden durch bestimmte Apfelinhaltsstoffe einige Enzyme im Körper stimuliert, die entzündungshemmend wirken und für Entgiftung des Körpers zuständig sind. Außerdem werden weniger Botenstoffe gebildet, die Entzündungen auslösen können.
Alter und Herkunft
Die Polyphenole sind nicht nur in Äpfeln enthalten, sondern in nahezu allen Obst- und Gemüsesorten. Doch Äpfel enthalten einen besonders hohen Anteil. Auch Apfelsaft enthält die kleinen Gesundheitshelfer. Doch beim Klären des Fruchtsafts gehen viele Polyphenole verloren. Daher ist naturtrüber Saft gesünder als klarer Apfelsaft. Im Übrigen ist es egal, wo ein Apfel wächst. Der Polyphenol-Gehalt ist unabhängig vom Herkunftsort. Wichtig ist, wann der Apfel geerntet wurde, also an welchem Reifegrad. Für einen hohen Polyphenolgehalt darf der Apfel nicht zu früh geerntet werden.
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