Wehe, wenn der kleine Hunger kommt - Teil 1
7. Januar 2009 von Riedel
Knabbern wird zur Routine. Im Büro stehen bei vielen immer ein paar Süßigkeiten auf dem Schreibtisch. In der Kantine gibt es einen Nachtisch und abends vor dem Fernseher noch ein paar Chips oder Salzstangen. Wir essen nebenher – und vielen ist gar nicht richtig bewusst, dass auch die Knabbereien Kalorien und Zucker enthalten. Ganz nebenher nimmt man zu. Aber es gibt Möglichkeiten, das unbewusste Essen bewusst einzuschränken.
Stress verursacht Heißhunger
Wir wissen sehr viel über Ernährung und Kalorien. Doch wenn man sich nicht bewusst ist, wie viel man wirklich isst, kann man die Ernährung nicht in den Griff zu bekommen. Obwohl wir so viel wissen, gibt es mehr Übergewichtige als je zuvor. Schuld sind häufig das Essen nebenher und Heißhungerattacken, wie spanische und amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Gerade der Heißhunger, der durch einen stressigen und hektischen Alltag ausgelöst wird, kann nur schlecht kontrolliert werden.
Schkoriegel als Notnagel
Zwischen Meeting und Präsentation wird noch schnell eine kurze Mahlzeit hektisch hinunter geschlungen. Da ist es kein Wunder, dass man nur kurze Zeit später wieder Hunger bekommt. Der knurrende Magen wird mit einem Schokoriegel bekämpft. Aber auch hier hält das Sättigungsgefühl nicht lange vor. Mit acht einfachen Tipps kann man seine Ernährung in gesunde Bahnen lenken.
1. Der richtige Snack
Wenn man Hunger hat, kann man ruhig etwas essen. Denn wenn der Magen knurrt, kann man sich nur schwer konzentrieren. Es kommt eben nur darauf an, was man isst. Statt einen Schokoriegel oder ein paar Kekse, sollte man lieber zum Apfel oder zu Joghurt mit frischen Früchten greifen. So isst man weniger Kalorien und weniger Zucker. Besonders der Zucker in Schokolade und Keksen lässt den Blutzuckerspiegel schnell steigen und wieder fallen. Die Folge: Man bekommt viel schneller Hunger, da das Sättigungsgefühl nicht lange vorhält.
2. Genug trinken
Wer mehr trinkt, muss weniger essen. Wenn der Magen knurrt, ist nicht immer Hunger der Hauptgrund. Auch Durst kann Magenknurren verursachen. Besonders Frauen trinken häufig zu wenig. Empfehlenswert sind mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Aber Vorsicht mit Softdrinks und Fruchtsäften. Die enthalten viel Zucker, der Blutzucker nimmt zu und man bekommt mehr Hunger als zuvor.
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3. Routine beim Essen
Damit man nicht in ein Hungerloch fällt, sollte man zu ähnlichen Uhrzeiten essen. Der Körper kann sich auf die Essenszeiten einstellen, egal ob man fünf kleine oder drei große Mahlzeiten zu sich nimmt. Fällt aber so eine Mahlzeit aus, überfällt einen der Heißhunger. Der Körper setzt bestimmte Hormone frei, die den „Fress-Flash“ auslösen. Darum neigen Menschen, die unregelmäßig essen, schneller zu Übergewicht.
Hier finden Sie fünf weitere Tipps gegen den kleinen Hunger
Foto: thommywe@web.de auf pixelio.de







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