Wehe, wenn der kleine Hunger kommt - Teil 2
8. Januar 2009 von Riedel
Wenn der kleine Hunger kommt, leidet häufig das Gewicht. Gestern habe ich Ihnen bereits drei kleine Tipps gegeben, wie Sie Heißhungerattacken vermeiden und trotzdem nicht hungern müssen. Heute bekommen Sie fünf weitere Tipps, wie Sie dem kleinen Hunger begegnen können.
4. Das Essen genießen
Es ist nicht immer einfach, aber wer sich zum Essen Zeit nimmt, ist länger satt, isst weniger und nimmt logischerweise auch weniger zu. Erst rund 15 Minuten nach Beginn der Mahlzeit sendet der Körper Sättigungssignale - egal ob man langsam oder schnell isst.
5. Satt essen
Um Kalorien zu sparen, essen viele Menschen weniger, als sie eigentlich müssten. Man steht hungrig vom Tisch auf. Das beruhigt zwar bei einigen das Gewissen, für den Körper ist das aber nicht gut. Wenn er noch Hunger hat, sendet er entsprechende Signale. Den Hunger bekämpft man häufig mit kleinen, kalorienreichen Snacks und Süßigkeiten.
6. Kein Stress
Wenn man ständig unter Strom steht und sich keine Pause gönnt, setzt der Körper ein Hormon, das so genanntes Kortisol, frei. Das verursacht Hunger. Als der Mensch noch in Höhlen lebte, hatte das auch Sinn. Denn wer gejagt wird und unter Überlebensstress steht, braucht genügend Energie für den Kampf oder eine Flucht. Heute brauchen wir das Hormon eher nicht. Denn im Büro-Dschungel geht es nicht ums Überleben. Dennoch setzt der Körper Kortisol frei, wenn er gestresst ist. Wer sich für seine Aufgaben mehr Zeit nimmt, arbeitet effektiver und vermeidet Hungerattacken. Auch Sport und ausreichend Schlaf können den Kortisolspiegel im Körper senken.
7. Bewusst essen
Sind Sie wirklich hungrig oder essen Sie aus Gewohnheit oder Langeweile? Wenn abends vor dem Fernseher eine Tüte Chips offen ist, wird die meistens ganz unbewusst auch geleert. Dagegen hilft, sich einfach einmal zu fragen, habe ich wirklich Hunger? Wer diese Frage mit Nein beantworten kann, greift auch seltener in die Chipstüte.
8. Essen als Belohnung
Wer sechs Tage brav war, darf sich am siebten Tag etwas gönnen. Niemand braucht sein Leben lang auf Süßigkeiten oder Chips zu verzichten. Das führt nur zu Frustration. Und man gibt die guten Essensvorsätze ebenso schnell wieder auf, wie ein Kettenraucher die Zigarette auf der Silvesterfeier. Besser ist ein Belohnungstag, an dem man sich für sechs disziplinierte Tage belohnt, sofern man es natürlich mit den Belohnungen nicht übertreibt. Dahinter steckt ein Psycho-Trick: Wenn etwas nicht ganz verboten ist, ist das Warten weniger schlimm als der generelle Verzicht.
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Foto: by-sassi auf pixelio.de






