Feeds
Artikel
Kommentare

Viele klagen darüber, wie viel Stress sie in ihrem Job haben und wie stark die Gesundheit unter der Arbeit leidet. Mit einem kurzen Blick auf eine französische Studie, sollten die Beschwerden schnell ein Ende finden.

Wenn man glaubt, als Chef hätte man viel Stress, sollte man besser keinen Arbeitslosen fragen. Denn allem Anschein ist es nicht so stressig, Verantwortung zu tragen wie keine Arbeit zu haben.

Ein stressiger Job kann unserer Gesundheit ganz schön zu schaffen machen. Stress, Burnout, Depressionen aber auch Herz-Kreislauf-Probleme, Bluthochdruck und Rückenschmerzen sind häufige Beschwerden, die im Job auftreten können. Doch dass ein Job alt macht, hört man höchst selten. Tatsächlich scheint eher Arbeitslosigkeit alt zu machen.

Nie zuvor war die Furcht vor steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland so gering wie heute. Nach einem sensationellen Rückgang von 24 Prozentpunkten rutscht diese Angst mit nur 37 Prozent in das hintere Drittel der diesjährigen Ängste-Skala (Rang 12). Das ist ein überraschendes Ergebnis der R+V-Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen 2011“.

Trotz leicht gestiegener Arbeitslosigkeit hat sich die Situation am Arbeitmarkt weiter verbessert. Das meldet die Bundesagentur für Arbeit.

Überall wird gespart und auch wenn die Kurzarbeit weitgehend wieder eingestellt wird, werden vielerorts weiter Stellen abgebaut. Da ist es kein Wunder, dass jeder Fünfte Angst um seinen Job hat, auch wenn beim Betrieb keine Streichungen geplant sind.

Arbeit kann krank machen. Stress, Rückenschmerzen und Übergewicht sind häufige Beschwerden, die durch den Job verursacht werden können. Doch noch ungesünder ist es, erst gar keine Arbeit zu haben. Die gesundheitlichen Risiken durch Arbeitslosigkeit sind sogar stärker, als bisher angenommen.

Arbeit hält gesund

Arbeit hält gesund. Zumindest könnte man eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) so deuten. Denn diese hat ergeben, dass Arbeitslose 2008 deutlich häufiger krank waren als Menschen, die eine feste Arbeit haben.