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Wer länger arbeitet, schafft mehr. Klingt so einfach wie logisch. Entsprechend gehören für viele Arbeitnehmer Überstunden zur Tagesordnung. Wenn diese dann sogar unbezahlt sind, steigt bei den Angestellten Frust und Ärger. In Schweden startet jetzt ein Versuch, bei dem genau das Gegenteil getestet wird.

Wer zu lange arbeitet, hat nicht nur wenig Freizeit, er schadet auch seinen Gefäßen. So hat eine britische Studie ergeben, dass lange Arbeitszeiten das Risiko für Verschlusskrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall um bis zu 33 Prozent erhöhen können.

Wer viel arbeitet, hat öfter Kopfschmerzen. Wie eine norwegische Studie ergeben hat, gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen der Arbeitszeit und der Häufigkeit von Kopfweh. Besonders häufig sind Arbeitnehmer betroffen, die ein hohes Arbeitspensum bewältigen müssen und die ihre Arbeit als unbefriedigend empfinden.

Unter Winterblues versteht man die schlechte Stimmung, die viele von uns in der dunklen Jahreszeit befällt. Doch woran liegt das, dass wir im Winter oft schlecht gelaunt sind, welchen Einfluss hat der Job auf den Winterblues und was kann man dagegen tun?

Je mehr man arbeitet, desto weniger Zeit zum Schlafen hat man. Diese Logik hinkt zugegebenermaßen, da kaum jemand die ganze Woche täglich zwölf Stunden malochen wird. Dennoch sollte man nicht zu lange arbeiten. Ansonsten drohen schwere Schlafprobleme.

Wer schläft sündigt nicht, aber wer arbeitet, schläft nicht. Je länger man arbeitet und je mehr Überstunden man macht, desto schlechter schläft man.

Auch wenn flexible Arbeitszeiten die private Zeiteinteilung erleichtern, können sie trotzdem krank machen. Es kommt eben darauf an, wie man sich die Arbeitszeit einteilt.

In vielen Jobs müssen die Beschäftigten Überstunden leisten. Doch damit tun sie höchstens ihrem Arbeitgeber einen Gefallen. Denn wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mitteilt, leiden die Gesundheit und das Sozialleben unter der längeren Arbeitszeit.

Steigende Krankheitstage

Kaum ist das Jahr 2008 zu Ende, wird überall ein Fazit gezogen. Das Wirtschaftswachstum wird ebenso bewertet wie der durchschnittliche Preisanstieg oder die erfolgreichsten Sportler. Auch für Arbeitnehmer gibt es solche Statistiken. Auffällig war 2008 insbesondere der Anstieg der Krankheitstage.