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Dass zu viel Sitzen schlecht für den Rücken ist, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Viel im Stehen zu arbeiten, würde den Rücken entlasten, ist aber auf die Dauer sehr anstrengend. Aber wie sieht der Mittelweg aus – sind Stehhilfen auch eine gute Option für Schreibtischtäter?

In immer mehr Betrieben arbeiten die Angestellten zumindest zeitweise im Stehen. Das hat einige Vorteile. Zum einen trainiert man die Rumpfmuskulatur und kann so Rückenschmerzen vorbeugen, zum anderen arbeitet man angeblich konzentrierter. Aber es gibt noch einen weiteren guten Grund.

Über das Sitzen und wie ungesund es ist, liest man immer wieder. Trotzdem hocken die meisten im Job stundenlang am Schreibtisch. Uns bleibt auch gar nichts anderes übrig. Im Stehen kann man schließlich schlecht arbeiten. So ganz stimmt das nicht. Es kommt eben auf den Schreibtisch an.

Viele Menschen leiden unter sogenannten Platt-, Senk- oder Spreizfüßen, X- und O-Beinen oder einer Hyperlordose, auch bekannt als Hohlkreuz. Dahinter stehen angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Fehlstellungen, die unbehandelt das Risiko für Beschwerden in der Rückenpartie erhöhen.

Langes Sitzen und Stehen am Arbeitsplatz belastet den Körper. Besonders die Venen in den Beinen, die das sauerstoffarme Blut zum Herzen transportieren, werden durch mangelnde Bewegung belastet. Wenn man längere Zeit still sitzt, kann es passieren, dass das Blut zu langsam zum Herzen zurückfließt. Das kann gefährlich werden.